Terminkalender, Dunkelheit, Heizung, Zeit und die Nachricht

Guten Morgen, es wird Zeit das die Arbeitswoche vorbei ist. Mein Terminkalender sagt nur anderes. Gestern anstrengender Tag, zu spät zu Hause, Pizza erstmalig nicht fertig, als der Vater (pünktlich!!) kam. Letztes Weihnachtsgeschenk für den Vater erhalten, dank Nachbarin. Das mit dem Päckchen bei den Nachbarinnen abholen klappt hier eigentlich. Freut mich, dass sie auch was für mich machen. Spät oder sollte ich besser sagen früh schlafen gewesen, ist immer so wenn ich noch bis 21/22 Uhr Besuch habe, ich kann danach nicht bald schlafen gehen. Der beste schwule Freund hat bald Geburtstag und lädt zum Spaziergang ein, ich habe beschlossen ihn kulinarisch zu beschenken, denn er kocht auch gerne. Nicht geschafft mich um meine Schüler zu kümmern, das wird schon noch. Gerade ist mein Leben voller Termine, was freue ich mich auf die Ruhe zwischen den Jahren. Es ist noch dunkel, aber es dämmert, keine 8 Stunden Licht am Tag ist schon eine Nummer, mit der man klarkommen muss. Ein alter (Handwerker) Freund hilft heute dem Vater oder besser seinen Nachbarn, die Heizung ist ausgefallen in dem Haus, schlechter Zeitpunkt so im Winter. Obwohl ich finde es nicht so kalt gerade, ich weiß aber, dass viele Leute das anders empfinden. Heute zum Glück Homeoffice, keine Lust allein im Büro zu sein, keine Lust auf den Fahrtweg, heute ist der Tag wo ich zu Hause sein darf.

Morgen voller Terminkalender und Sonntag zum Glück frei, dieser ganze Kosmetikkram die letzten Wochen hat mir regelmäßig meinen Montag und damit mein Wochenende zerstört. Musik immer noch ein schweres Thema, nichts passt und auch der Suchtfaktor Facebook ist gerade eher zu meiden. Auch Herr Zuckerberg darf mir meine Zeit nicht mit großteils Schwachsinn rauben. Der Kaffee schmeckt und heute wird wieder richtig gekocht, die Pizza gestern war nicht der Hit, heute lieber vegetarisch, asiatisch. Gerade keine Proteste oder Nachrichten an die Welt, außer vielleicht eine ganz alte:

Wohnung, spazieren, allein und zu viel Corona

Guten Morgen, zu wenig geschlafen, aber soweit ok. Gestern war ok, obwohl es fing nicht so erfreulich an, weil eine Nachbarin des Vaters wieder spontan „Leute“ für eine Wohnungsbesichtigung organisiert hatte. Wie aufdringlich und übergriffig kann man sein, immer wieder Leute anzuschleppen, die die Wohnung mieten sollen und das am liebsten unter dem Selbstkostenpreis? Dazu dann den selten gewordenen Tochter-Vater-Sonntag zu nutzen noch geschmackloser. Ich war dann nicht so freundlich und habe mich rausgehalten aus der Besichtigung. Ich denke aber das wird eh nichts, denn die Wohnung ist zwar groß, aber für eine Familie schlecht geschnitten. Danach dann Frühstück und später in den Wald, der Wald gehört wieder uns, keine Massen an Corona-Spaziergängern oder Partyvolk, dafür aber sehr viel rutschiger Matsch. Heute Kosmetik für mich und leider keine Massage, die wurde abgesagt. Wieder versucht den Stiefvater eins zu kontaktieren, wieder ohne Antwort.

Gegessen Reste, keine Lust zu kochen. Es ist noch dunkel und die Straße rauscht. Nach dem Spaziergang gestern noch geschlafen, telefoniert und einen Film geschaut. Das mit dem Schlaf ist gerade seltsam, aber ich versuche weiterhin innerhalb von 24 Stunden auf 7 Stunden und mehr Schlaf zu kommen. Vom Mann gerade sehr enttäuscht, da kommt gar nichts mehr von ihm, er sagt wegen der Last der Arbeit, ich erinnere mich, dass es das auch schon früher gab, ich scheine nicht seine Priorität zu sein. Also warum sollte ich ihn zu meiner Priorität machen? Um Zeit und Aufmerksamkeit betteln, nein das mache ich nicht mehr, das habe ich jahrzehntelang erfolglos bei meiner Mutter gemacht. Dann halt nicht, aber traurig finde ich es schon. Vielleicht ein bisschen viel Corona für eine so junge Beziehung? Vielleicht ist die Antwort auf dieses Verhalten auch einfach: „Er steht nicht so sehr auf dich!“.

Wie auch immer, ich bin in Veränderung und dabei doch relativ allein, er kriegt einfach gar nichts mit, zum Glück habe ich noch Freunde und Familie. Aber Corona haben wir immer noch, schwieriger da zueinander zu finden. Der Kaffee schmeckt, die Kippe leider auch, aber ich habe Verdauungsprobleme und da hilft und Kaffee und Kippe meistens. Immer noch keine Ahnung wer ich bin, ich fühlte mich mein ganzes Leben immer so alt, aktuell fühle ich mich viel jünger als ich bin, also innerlich, der Körper erinnert mich schon an das richtige Alter. Weitermachen, ohne Umarmung, im Winter, in Berlin, komme darüber hinweg, hier wird nicht geheult und gebettelt und Sam und Dave gespielt:

Allein, Schlaf, Morgenritual und Waldschrat

Guten Morgen, endlich mal ungestört bloggen. Die letzten Tage wollte er unbedingt mit mir im Wohnzimmer sein, beim Aufwachen. Seine Argumentation: „Ich schaue doch gar nicht und wenn, verstehe ich doch nichts.“ Mag ich nicht folgen, erstens versteht er sehr wohl deutsch und zweitens ist es einfach entspannter allein zu schreiben. Sitzt da jemand neben mir, bin ich einfach nicht entspannt und kann meine Gedanken nicht frei kreisen lassen. Jetzt schläft er auf dem Sofa und ich liege allein im Schlafzimmer, er ist im Wohnzimmer eingeschlafen, also hatte ich eine ungestörte Nacht und gerade einen ungestörten Morgen. Knapp 8 Stunden geschlafen, ohne Unterbrechung, das deutet an, das mein Schlafproblem wohl auch durch seine Gesellschaft zustande kommt. Gestern zwei Beratungen die sich in sich hatten, Verrückte, die nicht glauben, dass sie verrückt sind. Ich werde es ihnen nicht erzählen, empfehle, aber wenn es passt einen Arztbesuch. Jetzt erstmal frei richtig frei, keine Termine heute und morgen und ich werde auch keine machen. Der Kaffee schmeckt und ich vermisse mein Morgenritual, seit 16 Jahren stehe ich jeden Morgen auf, koche mir einen Kaffee, setzte mich ins Wohnzimmer und rauche und blogge, das scheint jetzt nicht mehr möglich, denn immer ist er irgendwo und will was. Es wird wieder wärmer in Berlin, wir haben tagsüber wieder Plusgrade und auch die Tage werden wieder länger, es ist fast bis 18 Uhr hell. Gestern Reste gegessen, Maultaschen Suppe, heute warten Entenschenkel. Er hatte die Tage keinen Unfall wegen Schnee und Glatteis und es gab ordentlich Trinkgeld für ihn, immerhin. Warum auch immer, er mag es Essen mit dem Fahrrad auszufahren. Muss ich nicht verstehen, Hauptsache er hat Arbeit. Vielleicht komme ich heute noch zu einem weiteren Schönheitsprogramm, zurzeit bin ich ein Waldschrat, weil er immer da ist. Rasieren, färben, schrubben, zupfen, alles keine Tätigkeiten wo ich ihn dabei haben will. Auf in den Tag, wobei ich mir nicht so sicher bin, ob ich heute im Bett bleibe. Der Zombie Waldschrat braucht Ruhe.

Streit, Finanzdruck und Ego-Prinz

Guten Morgen, eigentlich eine gute Nacht mit ihm, aber anstrengende Streitgespräche zum Morgen. Ich rede morgens eigentlich gar nicht, außer im Blog und jetzt gibt es anstrengende Gespräche zu seiner Zukunft in Berlin. Er will nicht mehr warten für einen besseren Job, er will nicht erst mehr Deutsch lernen. Er will jetzt qualifiziert und gut bezahlt arbeiten, egal wo, heißt also im Zweifelsfall ohne mich. Er glaubt keiner meiner Erfahrungswerte, er glaubt er weiß es besser, obwohl ich hier Jahrzehnte lebe und er gerade mal 2 Jahre. Jetzt ist er immer noch da und ich habe gleich einen beruflichen Termin, keine Zeit für mich zum bloggen, keine Zeit für mich in Ruhe zu duschen und zu frühstücken. Fuck it! Warum muss er so eine schwerwiegende Diskussion 5 Minuten nach dem Aufstehen anfangen? Was denkt er was ich da alles mitmache? Wenn er glaubt Deutschland und den deutschen Arbeitsmarkt besser zu kennen als ich? Dinge brauchen halt Zeit in Deutschland und Deutsch sprechen ist dabei sehr hilfreich und eröffnet Chancen. Egal, soll er machen, was er will, ich finde auch andere Pläne für mich, auch ohne ihn. Gestern Chicken-Wings und Ofengemüse, war ganz lecker, aber egal was ich mache, es ist ihm nie genug. Ich kann während Corona auch nicht zaubern und viel Geld oder den Traumjob heranschaffen. Gut er hat die Schnauze voll nach 4 Monaten arbeitslos und einkommenslos in der Stadt zu sein. Ich weiß es ist auch der Finanzdruck. Mir geht es soweit ganz gut, aber der Blutdruck ist wieder hochgegangen und der Herzschlag auch. Jetzt ist er weg, der Prinz aus Zamunda, den ich geheiratet habe. Ich hatte mir das mit seinem Prinzentum anders vorgestellt, dass ich seine Frau bin und nicht sein Volk. Gut dass er weg ist, das macht mich alles aggressiv, ich fühle mich verarscht von ihm, dass er jetzt ohne Rücksicht auf mich und meine Wünsche weitermachen möchte. Egal, abregen, abwarten, ich kann nichts für seinen Lebenslauf und Corona, also weigere ich mich auch, dass auszubaden. Heute werden Feuermelder installiert, ich will keine, aber was ich will ist egal. Draußen laute Laubbläser, so eine unnötige Lärmbelästigung, mit einer Harke ginge das schneller und leiser. Egal, ich muss duschen und mich fertig machen für den Termin, Alleinsein ist manchmal halt doch besser.

Gespräch, einkaufen, Telefonat, Fotos und Zeit

Moin, schon besser, gestern ein klärendes Gespräch auf Arbeit. Das erleichtert mich, aber ich bin immer noch etwas sauer. Dann war ich gestern tatsächlich einkaufen, gleich zweimal und habe viel Geld ausgegeben, aber es gab auch wirklich viel zum Einkaufen. Zu Hause dann nicht viel, ein langes Telefonat mit der besten Freundin, sie ist am Streichen, ich bin neidisch, denn hier müsste auch gestrichen werden. Ich werde mein Date wiedersehen, wieder zu einer verrückten Zeit am Wochenende, es ist mein fünftes Treffen mit ihm. Heute alleine arbeiten, das finde ich aber aufgrund der aktuellen Umstände sehr ok, da geht mir niemand auf den Geist. Zwei Beratungen sind für heute angemeldet, mal sehen wie ich mich schlage. Das Fotoshooting gestern war grausam für mich, ich sollte selbstbewusster gucken, ich sollte nicht niedlich sein und rauskamen Bilder auf denen ich seltsam, alt und dick wirkte. Ich weiß schon, warum ich die letzten Jahre auf Fotos, wenn es geht, verzichte. Brötchen warten auf mich und der Kaffee schmeckt, seltsam den Vater diese Woche nicht zu sehen, aber er hat was anderes vor und ich brauche auch Zeit für mich. Das Thermometer misst 24 Grad bei grauen Himmel, abregen, weiter machen und hoffentlich wird alles gut.

Teamtag, Dienstplan, Frühling, Phantasiepreise und intellektuelle Vögel

Guten Morgen, schon besser, gestern der Teamtag war wichtig für mich, ich konnte das Problem mit dem Dienstplan klären und ich hoffe auf baldige Besserung. Es kann nämlich nicht angehen, dass ich bei gleicher Stundenzahl nur 2-3 Beratungen mache, während meine Kolleginnen 5-10 machen. Das sollte sich bald regeln, ich bin dankbar, dass ich so schnell reagierende Kolleginnen habe. Gestern nach der Arbeit noch spazieren gewesen, es war ein schöner, sonniger Tag, aber ich war müde, hungrig und immer noch schlecht gelaunt. Also nach Hause und ins Bett, später noch eine Dose warm gemacht und doch wieder mit dem Albaner gesprochen, aber platonisch. Die beste Freundin schreibt viel, weil es ihr nicht so gut geht, mir geht es aber auch nicht prächtig. Ganz gut geschlafen, aber früher wach als gedacht, heute Pizza Abend mit dem Vater, ich freue mich auf den Hund. Ein Auswärtstermin winkt heute, aber ich habe leider bisher keine Ahnung wo der stattfindet, aber ich werde es rausfinden. Heute wieder Sonnenschein und relativ warme Temperaturen, das sieht wie Frühling im Februar aus. Vodafone bestätigt die Kündigung und den Eingang des alten Routers, alles ok, die verlangen nämlich für ihre Altgeräte immens überhöhte Phantasiepreise, wenn man sie nicht zurücksendet. Die Zeitung Zeit möchte mich wieder kostenlos und unverbindlich beliefern, warum weiß ich nicht, aber meine Vögel wird es freuen, ist doch immer gut, wenn der Vogelkäfig mit Intellekt ausgelegt ist. Auf in den Tag, die Sonne scheint und heute nicht viel zu tun, mir geht es gut, mein Bauch muss das nur raffen.